Thomas Systeme
Suche:
 
* Informationen zu verschiedenen Strichcodearten

Weitere Informationen: Strichcode Prüfung

 

 

Produktionstoleranzen für EAN / UPC

diese Produktionstoleranzen müssen für EAN/UPC Codes eingehalten werden:

Filme:
für Balken und B-Werte +- 0.005 bis max +- 0.010 mm

Gedruckte Codes, abhängig von der Größe
Achtung: mögliche Vergrößerungsfaktoren und damit zul. Toleranzwerte sind durch die Belichterauflösung bestimmt.

Weitere Informationen zum Thema erforderliche Genauigkeit von Strichcodes erhalten Sie in der Rubrik Strichcode - Prüfgeräte.

 

Die EAN im Strichcode: Die Farben

Das EAN-Symbol kann selbstverständlich nicht nur in Schwarz-Weiß gedruckt werden;
die vielfältigsten Farbkombinationen sind denkbar.

- Das EAN-Symbol setzt sich immer zusammen aus dunklen Strichen auf einem hellen Hintergrund.

- Aufgrund der besonderen Lesetechnik (der Scanner arbeitet im Wellenlängenbereich des roten Lichts) ist die Farbe "ROT" nur als Hintergrundfarbe geeignet.

zur vergrößerten Darstellung bitte auf das Bild klicken.

 

geeignete Hintergrundfarben geignete Strichfarben
weiß schwarz
hellgrau dunkelbraun
beige dunkelblau
gelb dunkelgrün
orange  
rosa  
rot  
hellblau  
hellgrün  
hellbraun  

 

EAN 13, EAN 8, UPC A, UPC E, ISBN- und ISSN-Code

EAN 13: Weltweit am meisten eingesetzter 13-stelliger numerischer Strichcode zur Kodierung und Etikettierung von Consumer-Produkten. Besteht von links nach rechts gelesen aus folgenden Segmenten: 2 stellige Landkennziffer, 5-stellige Betriebsnummer des Artikel-Herstellers, 5-stellige Artikelnummer des Herstellers für den jeweiligen Artikel. 1-stellige Prüfziffer für die vorstehenden Codesegmente.

EAN 8: Kurzversion des EAN 13, bei der die Betriebsnummer des Herstellers nicht kodiert wird.

UPC A: in Nordamerika gebräuchlicher 12-stelliger numerischer Code, der zum EAN 13 kompatibel ist. Besteht von links nach rechts gelesen aus folgenden Segmenten: 1 stellige Systemkennziffer zum Ausweis der Produktart, 5-stellige Betriebsnummer des Artikel-Herstellers, 5-stellige Artikelnummer des Herstellers für den jeweiligen Artikel. 1-stellige Prüfziffer für die vorstehenden Codesegmente.

UPC E: Aus dem UPC A nach einem bestimmten Algorithmus generierte Kurzversion. Nur für Systenkennziffer 0 erzeugbar.

ISBN und ISSN: Aus der 10-stelligen ISBN- oder ISSN-Nummer des Buch- oder Zeitschriftenhandels nach einem Algorithmus erzeugte Umsetzung in das EAN-System. Kann im 2- oder 5-stelligen Zusatzcode bestimmte Informationen wie Preise, Erscheinungsdatum o.ä. tragen

 

Die Prüfziffernkontrolle

Das nachfolgende Hilfsprogramm der GS1 Germany ermittelt Prüfziffern für 8-, 13- und 14-stellige EAN-Artikelnummern, ILNs sowie NVEs.

Berechnung: http://www.gs1-germany.de/internet/content/e39/e50/e221/e234/index_ger.html

 

Code 39 und die Pharmazentralnummer (PZN-Code)

Code 39: Alphanumerischer Code, darstellbar die Ziffern 0-9, die 26 Buchstaben des Alphabets, sowie die Sonderzeichen $, /, -, ., Leerzeichen, + und % sowie das Start/Stop-Zeichen. Jedes Zeichen besteht aus 9 Elementen: 5 Striche und 4 Lücken. 3 dieser Elemente sind breit (Binär: 1) und 6 Elemente sind schmal (Binär: 0). Die Lücke zwischen den einzelnen Zeichen ist ohne Informationen und hat den Wert Binär: 0. Die Strichstärke des dünnen Balkens bewegt sich zwischen 0,3 mm (High Density Code) und 0,7 mm (Low Density Code) und sollte der Auflösung des Ausgabemediums, bzw. dem Druckverfahren angepaßt werden. Das Abbildungsverhältnis des schmalen zum breiten Element bewegt sich zwischen 1:2 bis 1:3. Ist das schmale Element kleiner als 0,5 mm dann gilt: Verhältnis des schmalen Elements zum breiten Element ³ 1:2,25.

Der Vorteil des Code 39 zu anderen Codiersystemen ist die oben erwähnte Darstellung der alphanumerischen Zeichen. Die Nachteile sind die geringe Informationsdichte (großer Platzbedarf) sowie die geringen Toleranzen (± 10%).

 

Die PharmaZentralNummer (PZN):

Stellt eine Spezialanwendung des Code 39 dar. Der Zeichenvorrat beschränkt sich auf die Ziffern 1-0 und das Zeichen "-" als Kennung für die nachfolgende PZN, sowie das Start / Stopzeichen

 

Hinsichtlich der 3 definierten Codegrößen bestehen besondere Richtlinien

Codegrößen Bez.: Normal Gross Klein
Codestrichöhe 10 mm 20 mm 7 mm
Länge des Codes ca.36 mm ca.49 mm ca.27 mm
Druckverhältnis 1:2,5 1:2,5 1:2,5

 

Alle 3 Größen können mit unserem Modul online/offline erstellt werden.

Codiert werden die vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie zugewiesenen 7 Ziffern der PZN (incl. Prüfziffer) sowie der Bindestrich als Kennung für die nachfolgende PZN. In der Klarschriftzeile erscheint die Buchstabenfolge "PZN" als Präfix, gefolgt von einem Leerzeichen (wird nicht codiert), daran schließt sich die Klarschriftdarstellung der codierten Zeichen an.

Weitere Informationen erhalten Sie vom:

Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e. V.
Karlstraße 21
60329 Frankfurt am Main
Tel. 069/2556-1266, Fax 069/2556-1603, eMail Presse@bpi.de

 

Interleaved 2 of 5 und ITF 14-Code

Interleaved 2 of 5: Der Code Interleaved 2 of 5 ist ein numerischer Code, d.h. er codiert die Ziffern von 0-9. Jede zu codierende Ziffer besteht aus einer bestimmten Anzahl von schwarzen Balken verschiedener Stärke und aus ebensolchen weißen Lücken. Jeweils zwei Ziffern der Codierung werden paarweise zusammen codiert: die 1. oder 3. usw. Ziffer in den Balken, die 2. oder 4. usw. Ziffer in den Lücken. Daher muß die Anzahl der Ziffern der Codierung gerade sein. Bei ungerader Anzahl wird der Codierung eine "0" vorangesetzt. Jeder Code beginnt mit einen Startzeichen und endet mit einem Stopzeichen, das vom Programm eingefügt wird. Der Code Interleaved 2of 5 kann in verschiedenen Größen erstellt werden. Es kann jede gewünschte Größe zwischen den Werten 0,191 und 1,016 mm erstellt werden.

 

Der Interleaved 14-Code

beruht auf denselben Verschlüsselungsprinzipien wie der Interleaved 2 of 5-Code und stellt eine Spezialanwendung zur Ableitung der 12-stelligen EAN-Nummer in das System des Interleaved dar.

Verfahren: Der EAN-Nummer bestehend aus Landkennziffer (2 Stellen), der Betriebsnummer des Erzeugers (5 Stellen) und der Artikelnummer (5 Stellen) wird eine sog. Gebindekennziffer (1 Ziffer zwischen 0 und 9) vorangestellt. Über diese 13 Ziffern wird als 14. Stelle eine Prüfziffer errechnet und mit codiert. Verwendung findet diese spezielle Codierung bei der Kennzeichnung von Gebindepackungen (Umkartons) besonders in andere Staaten der Europäischen Union.

 

Codabar-Code

Codabar-Code: Der Codabar-Code beruht auf denselben Verschlüsselungsprinzipien wie der Monarch-Code, verfügt aber über einen größeren Zeichenumfang; neben den vom Monarch bekannten Zeichenumfang lassen sich zusätzlich das Start - oder Stopzeichen „D" sowie die folgenden Sonderzeichen codieren: „ / . : + - $". Darüberhinaus verfügt der Codabar über eine leicht erhöhte Zeichendichte pro Längenmaßeinheit. Mit dem Skalenfaktor 1 und und kleinem Zeichenzwischenraum lassen sich 10 Nutzzeichen pro Inch (2,54 cm) codieren.

 

Strichcode-Lexikon der AIM-D e.V. (Online-Ausgabe)

Erklärung aller Fachbegriffe aus dem Barcode-Bereich

Angebot auf: http://aimgermany.aimglobal.org/glindex.htm